Was macht eigentlich das Städtische Museum?
„Wir müssen in der Gegenwart das Heute sammeln, weil es morgen schon Geschichte und vielleicht verloren ist.“ (Walter Leicht)
Bereits bei der Gründung des Städtischen Museums Rosenheim am 1. April 1895 legten der Stadtrat und der Magistrat fest, welche Objekte gesammelt werden sollten. Der umfassende Sammlungsauftrag umfasste historische Funde, Dokumente, Münzen, Siegel, Gemälde, Möbel, Kleidung und Musikinstrumente aus Rosenheim und Umgebung.
Bemerkenswert ist, dass dieser Auftrag von Laien formuliert wurde und bereits damals die Gegenwart als sammelwürdig galt. Dennoch wurde der ursprüngliche Sammlungsauftrag lange ignoriert. Stattdessen sammelte man vor allem alte, seltene und wertvolle Objekte, oft ohne Bezug zu Rosenheim.
Seit Mitte der 1990er Jahre wird der Bestand kritisch überprüft und gestrafft.
Heute gilt: Nur Gegenstände mit klarem Bezug zu Rosenheim werden aufgenommen.